Dr. Jana Emmrich - Pianistin und Musikwissenschaftlerin
Dr. Jana Emmrich - Pianistin und Musikwissenschaftlerin

 

„Kriege gehen, Käfer bleiben“[i]: Vladimir Nabokov und die Lepidopterologie

 

(Jana Zwetzschke, Marl)

 

 

 

„Meine Freuden sind die stärksten, die der Mensch kennen kann: das Schreiben und die Schmetterlingsjagd“[ii], bekannte einst der Schriftsteller Vladimir Nabokov, der bereits mit sechs Jahren in den Tiefen der väterlichen Bibliothek die monumentalen Werke der Entomologie entdeckte. Von diesem Zeitpunkt an wetteiferten diese beiden Leidenschaften um die Aufmerksamkeit des gebürtigen Russen, dessen weltoffenes und außergewöhnlich vielseitiges Genie ebenfalls in Kreuzworträtseln, im Boxen und in Schachaufgaben geistige Nahrung fand. Die Tiefe seiner Schmetterlingsleidenschaft überschritt sichtlich jene eines bloßen Hobbys und grenzte bisweilen an eine Manie, was auch seine Ehefrau Véra erkannte: „Wenn man mit ihm reden will, muß man ihn nicht etwa aus dem Schlaf, sondern von den Schmetterlingen aufwecken“[iii]. Nabokov selbst mußte ebenfalls einmal eingestehen: „Heute ist Sonntag und da bleibe ich wie gewöhnlich im Bett, weil ich weiß – und Véra weiß –, wenn ich aufstehe, dann schleiche ich mich ins Museum. Sonntags arbeitet es sich dort besonders angenehm“.[iv]

 

 

 

Es ist sowohl naheliegend als auch unleugbar, daß bei diesem Begeisterungsausmaß die Schmetterlinge auch in Nabokovs Werke „Einzug gehalten“ haben (wenngleich die Suche nach gewöhnlichen Allegorien in seinen Texten vergebens ist); in einem schmunzelnden Autoepitaph – das bekannte Gumilëv-Gedicht paraphrasierend ("И умру я не на постели при нотариусе и враче..."[v]) – zollte der alte Schriftsteller und Dichter 1972 einen seiner letzten literarischen Tribute an die Falter:

 

 

 

И умру я не в летней беседке 

 

от обжорства и от жары, 

 

а с небесной бабочкой в сетке 

 

на вершине дикой горы.[vi] 

 

  

 

Daß die naturwissenschaftliche Passion Nabokov tatsächlich sein Leben lang begleiten und erfüllen sollte, bezeugt eindrucksvoll die Erinnerung seines Sohnes Dmitrij an den vorletzten Besuch bei seinem Vater. Als diesem plötzlich Tränen in die Augen traten und Dmitrij ihn nach dem Grund fragte, „erwiderte [Nabokov], daß die Flugzeit eines bestimmten Falters schon begonnen hatte; und seine Augen sagten [...], daß er nicht mehr hoffte, ihn noch einmal jagen zu können“.[vii]   

 

  

 

Das von Nabokov erwähnte Museum gehörte zum Institut für Vergleichende Zoologie der Universität Harvard und wurde von Thomas Barbour geleitet, der Nabokov 1942 zunächst ein einjähriges Forschungsstipendium für 1.200 $ („drei Stunden pro Tag und alle Schmetterlinge zu meiner Verfügung“[viii]) und später ebenda eine feste Anstellung verschaffte. Diese Arbeit, die sich anfänglich darauf beschränkte, „in der Freizeit Ordnung in die Bestände des Museums zu bringen“, bildete in den folgenden sieben Jahren den Höhepunkt der Beschäftigung Nabokovs mit den Lepidopteren. Die Anfangszeit fiel in die Phase seiner sprachlichen Neuorientierung, so daß die Vermutung naheliegt, die beständige wissenschaftliche Sprache muß dem in einem schöpferisch äußerst qualvollen Akkulturationprozess begriffenen Schriftsteller eine willkommene Zuflucht geboten haben – neben der Tatsache, daß er nun unbeschränkt seiner Leidenschaft frönen konnte[ix]. In gleichem Maße jedoch, wie die Arbeit im Labor den Wissenschaftler Nabokov gefangennahm, ging sie in dieser Zeit zu Lasten der Familie und kollidierte insbesondere mit dem literarischen Schaffen des Schriftstellers, was ihm schließlich nicht nur Vorwürfe seitens seiner Frau und einiger enger Freunde einbrachte, sondern – im Zuge einer Selbstreflexion – dem Geständnisasketen Nabokov ein nahezu freimütiges Bekenntnis entlockte: „Ich verwende zu viel Zeit auf die Entomologie (bis zu 14 Stunden am Tag), und obwohl ich auf diesem Feld etwas von weitreichender wissenschaftlicher Bedeutung leiste, komme ich mir zuweilen vor wie ein Betrunkener [vor], der in seinen lichten Momenten erkennt, daß er alle möglichen wunderbaren Möglichkeiten verpaßt“.[x] 

 

  

 

Daß diese Leidenschaft nicht nur keine materiellen Einschränkungen duldete (so fuhr die Familie – Nabokovs stolzen Angaben zufolge – in den Jahren in Cornell nicht weniger als 250.000 km kreuz und quer durch Amerika, „einzig, um einen bestimmten Schmetterling zu erhaschen“[xi]), sondern mitunter auch kuriose Züge annahm, bezeugt die folgende Episode aus dem Leben Nabokovs: an einem Morgen, an dem ein Schmetterlingsausflug geplant war, verstellte Vladimir kurz nach dem Aufstehen sämtliche Uhren in der Wohnung, um Véra voranzutreiben und somit schneller zu seinen Schuppenflüglern zu kommen.[xii] 

 

  

 

Doch muß man an dieser Stelle wieder die Fakten sprechen lassen, um der unbestreitbaren Professionalität Nabokovs auf dem Gebiet der Lepidopterologie sowie der Bedeutung und Tragweite seiner wissenschaftlichen Arbeit gerecht zu werden. Seine lebenslange Sammel- und Katalogisierungstätigkeit begleiteten etliche – von der Fachwelt viel beachtete – wissenschaftliche Veröffentlichungen, von denen die erste bereits 1920 erfolgte (ein in England erschienener Aufsatz über die Schmetterlinge auf der Krim[xiii]). Während aus der Berliner Periode lediglich eine (ebenfalls in England veröffentlichte) Arbeit über Schmetterlinge der Pyrenäen[xiv] existiert, liefert die Arbeit am Institut für Vergleichende Zoologie offensichtlich ausreichend Anlässe zu den nun zahlreichen amerikanischen Veröffentlichungen, die sowohl eigene wissenschaftliche Untersuchungen Nabokovs als auch seine Reaktionen auf zeitgenössische Fachpublikationen dokumentieren. Doch auch nach der Beendigung seiner Museumstätigkeit im Herbst 1947 sammelte und katalogisierte Nabokov unentwegt weiter, obgleich die Forschungstätigkeit nie mehr in den Vordergrund zu treten vermochte: in den 50-er Jahren gestand er, seit der Arbeit im Museum habe er nie wieder ein Mikroskop angerührt, „denn ich wußte, wenn ich’s täte, ertränke ich sofort wieder in seinem leuchtenden Brunnen“[xv] – der einzige Aufsatz nach 1947 stammt aus dem Jahre 1953. Insgesamt hinterließ Vladimir Nabokov 19 entomologische Schriften mit mehr als 220 Seiten Text und Zeichnungen.

 

 

 

Den Gegenstand der meisten seiner wissenschaftlichen Untersuchungen, im Zuge derer Nabokov rasch die Techniken des Mikroskopierens und der Präparation erlernte, bildeten Polyommatinen, wie sie heute heißen: eine Gruppe kleiner Schmetterlinge aus der Familie der Lucaeniden – die Männchen zumeist metallisch blau (was ihnen den von Nabokov verhaßten Namen „Bläulinge“ einbrachte), die Weibchen braun. Von Vladimir Nabokov stammen die Urbeschreibungen mehrerer amerikanischer Unterarten sowie die vollständige systematische Revision der Gattung Lucaenides HÜBNER, für die er eine neuartige – auf der Genitalienstruktur der Männchen beruhende – Klassifizierung ersann; überdies leistete er Fundamentales für die Systematisierung der südamerikanischen Polyommatinen. 

 

  

 

In einem Brief an seine Schwester beschreibt der Schriftsteller seine Tätigkeit wie folgt: „Meine Arbeit ist berauschend, aber sie ermüdet mich sehr. Ich habe mir die Augen verdorben und trage eine Hornbrille. Zu wissen, daß das Organ, das du gerade betrachtest, noch niemand vor dir gesehen hat, Wechselbeziehungen nachzuspüren, die noch niemandem vor dir in den Sinn gekommen sind, sich in die wundersame kristallene Welt des Mikroskops zu vertiefen, wo Stille herrscht, von dem eigenen Horizont begrenzt, die blendende weiße Arena, – all das ist so spannend, daß ich es nicht beschreiben kann (im gewissen Sinne habe ich in der ‚Gabe’ mein Schicksal ‚vorausgesagt’“, dessen Übergang in die Entomologie)“.[xvi] 

 

  

 

Daß sich der entomologische Autodidakt Nabokov übrigens vollkommen unabhängig von seinen schriftstellerischen Erfolgen bei seinen Museumskollegen Achtung erarbeiten mußte, beweist folgende von seiner Frau überlieferte Begebenheit: bei einem Sammelausflug, bei dem das Ehepaar Nabokov von Vladimirs Institutskollegen John Downey und Ehefrau begleitet wurden, fragte Véra diese, ob ihr Mann eigentlich die Arbeiten Nabokovs kenne. „Sicher doch, er benutzt sie ja die ganze Zeit“, erwiderte Frau Downey und meinte dabei die entomologischen Arbeiten Nabokovs. "Das ist gut, viele kennen sie nämlich nicht", seufzte Véra, die das literarische Werk ihres Mannes im Sinn hatte.[xvii]

 

  

 

Was seine literarische Arbeit anbetrifft, so ist eine beinahe anekdotisch anmutende Wegkreuzung erwähnenswert, die sich Ende 1962 eher zufällig ergab. Der Verleger George Weidenfeld schlug Nabokov nämlich vor, einen Bildband über europäische Schmetterlinge herauszugeben, wozu sich der bereits renommierte Schriftsteller zunächst auch überaus motiviert bereiterklärte. Drei Jahre später, als das Projekt trotz der unternommenen Anstrengungen offenbar keine befriedigenden Ergebnisse zeitigte, schrieb Véra (die grundsätzlich Nabokovs Korrespondenz verwaltete) an den irritierten Verleger, ihr Mann wolle mit dem Un-Buch nichts mehr zu tun haben, „das ihm dauernd im Kopf herumgeht und seinen anderen Projekten im Wege steht“.[xviii] Im übrigen erwarte er ein angemessenes Honorar für die darin bis dato investierten Stunden!

 

 

 

Es ist bemerkenswert, daß Nabokov, der in seinen sonstigen literarischen wie menschlichen Verlautbarungen keinen übersteigerten Wert auf Zurückhaltung und Selbstbescheidung zu legen schien, der Wissenschaft gegenüber sein Leben lang überaus bescheiden blieb und offenbar genau wußte, daß er mit Taxonomie, Morphologie und Biogeographie nur einige wenige entomologische Disziplinen beherrschte. Diese Bescheidenheit findet eine literarische Manifestation in einem 1943 verfaßten Gedicht, das seiner Entdeckung gewidmet ist:

 

 

 

I found it and named it, being versed 

 

in taxonomic Latin; thus became 

 

godfather to an insekt and its first 

 

describer – and I want no other fame.[xix]

 

 

 

Mit der Art, die Nabokov in diesem Gedicht beschreibt – Lysandra cormion NABOKOV –, ist der Falter gemeint, den er kurz vor der Flucht nach Amerika in den französischen Seealpen einfing und mit dem er jenes Pech hatte, das – zum Leidwesen vieler Wissenschaftler – zum Forschungsalltag gehört: er erwies sich später als eine natürliche Hybride und war also keine neue Art, wie zunächst angenommen. Nichtsdestotrotz tragen 6 Gattungen, 1 Art und 7 Unterarten dauerhaft seinen Namen; ferner wurden 1 Gattung, 2 Arten und 3 Unterarten ihm zu Ehren auf seinen Namen getauft! Zudem ist Nabokov vermutlich der einzige Schriftsteller, dessen Ruhm einen Schmetterling vor dem drohenden Aussterben bewahren konnte: so wurde bereits in den 1970-er Jahren in Amerika ein Naturreservat für den gefährdeten Carner-Bläuling eingerichtet, für dessen Einfangen (noch immer) eine Geldbuße von 25.000 $ droht.[xx]

 

 

 

Doch bildete die Schmetterlingsforschung für Nabokov keineswegs eine von seiner literarisch-künstlerischen Tätigkeit losgelöste Beschäftigung, sondern ließ – wie auch der renommierte Nabokov-Forscher Dieter E. Zimmer treffend bemerkte – durchaus Parallelen zu seiner Ästhetik erkennen. Die konventionelle Dichotomie zwischen Wissenschaft und Kunst prinzipiell ablehnend, betonte Nabokov unbeirrbar Gemeinsamkeiten und sogar partielle Wesensgleicheit dieser beiden Bereiche des menschlichen Geistes. Dabei polemisierte er insbesondere gegen Charles Darwin und dessen Evolutionstheorie, der er seine (von eigenen wissenschaftlichen Beobachtungen bekräftigte) Poetik entgegenstellte. Nabokovs Lieblings- und Hauptargument bildete diesbezüglich das Mimikry-Phänomen, dem u.a. eine 1941 verfaßte entomologische Arbeit „mit der leidenschaftlichen Widerlegung der natural selection und der struggle of life“[xxi] gewidmet ist. Diese enthält u.a. die Beschreibung eines tropischen Schmetterlings, dessen zusammengefaltete Flügel in allen erdenklichen Einzelheiten den Kopf einer giftigen Schlange imitieren. Was jedoch auf den ersten Blick die Darwinsche Evolutionstheorie zu beweisen scheint, entpuppt sich als deren wohl radikalste Widerlegung: dieser Schmetterling ist nicht eßbar, er hatte und hat keine natürlichen Feinde und bildet somit für Nabokov einen der zahlreichen Beweise, daß die Natur nicht ausschließlich rational erklärbar und aus evolutionären Gründen auf das Zweckmäßige ausgerichtet ist, sondern durchaus auch Elemente des rein Ästhetischen, des Zweckfrei-Schönen in ihr eine Existenzberechtigung besitzen. Dieses Phänomen, das Nabokov „das künstlerische Gewissen“[xxii] der Natur zu nennen pflegte, war für ihn der trefflichste Beweis, daß „zumindest einigen Bereichen der Natur ein gewisser Ästhetizismus eigen ist“[xxiii] und folglich „‚natürliche Auslese’ im Darwinschen Sinn die wunderbare Übereinstimmung von imitiertem Aussehen und imitiertem Verhalten nicht erklären [könne], und man [könne] sich auch nicht auf die Theorie des ‚Kampfes ums Dasein’ berufen, wenn eine Schutzmaßnahme bis zu einem Grad der Feinheit, der Extravaganz, der Aufwendigkeit getrieben war, der das Unterscheidungsvermögen des Freßfeindes bei weitem überfordert. In der Natur entdeckte ich die zweckfreien Wonnen, die ich in der Kunst suchte. Beide waren eine Form der Magie, beide waren ein Spiel intrikater Bezauberung und Täuschung“[xxiv].

 

 

 

Das Zweckfreie, das sich literarisch in Nabokovs Forderung nach einer autonomen, von politischen und sozialen Funktionen unabhängigen und ausschließlich eigenen Gesetzen folgenden Kunst manifestierte, bildete somit zugleich einen Grundbestandteil seiner Faszination und Wertschätzung der Lepidopterologie – der Wissenschaft, die sich einer (mit Ausnahme des Maulbeerseidenspinners) für den Menschen vollkommen nutzlosen Insektenart widmet und somit um des reinen Wissens willen und fernab jeglicher utilitärer Absichten betrieben wird.

 

 

 

Und so verwundert es kaum, daß Nabokov nicht nur die (vermeintlich) rein- wissenschaftlichen Kriterien auf die Kunst übertrug („In großer Kunst wie in der reinen Wissenschaft ist die Einzelheit alles“[xxv]) und mitunter mit der Vermischung der Wirkungsbereiche provozierte („Es gibt keine Wissenschaft ohne Phantasie und keine Kunst ohne Tatsachen[xxvi]), sondern sogar diese beiden einander scheinbar entfremdeten Kulturen als gleichberechtigte Elemente des Schaffensprozesses betrachtete: „Jetzt weiß ich endlich, daß in der Kunst der Verstand das negative und die Inspiration das positive Teilchen ist, aber nur durch ihre Vereinigung jener weiße Blitz geboren wird, die elektrische Zuckung, die das Vollkommene schafft“.[xxvii]

 

 

 

An Literatur“, formulierte Nabokov einmal in einer seiner amerikanischen Vorlesungen, „muß man mit der Präzision eines Künstlers und der Leidenschaft eines Naturwissenschaftlers herangehen“.[xxviii] Und es war zweifellos nicht nur die sprachliche Brillanz, die das amerikanische Auditorium mit Ovationen honorierte.

 


  

[i]     Nabokov an Wilson,    13. Dezember 1943. In: Stacy Schiff (2001): Véra.    Ein Leben mit Vladimir Nabokov, Reinbek, S. 185.

[ii]     In: Horst    Tappe (2001): Vladimir    Nabokov, Basel, S. 35.

[iii]     Véra Nabokova an    Jelena Sikorski, 20. August 1958. In: Schiff, Véra, S. 178.         

[iv]     Nabokov an Hessen,    8. Mai 1944. In: Schiff, Véra, S.    189.

[v]    Ja i vy“.     In: Gumilev, Nikolaj (1989): 94    stichotvorenija, Moskva, S. 95.         

[vi]     Nabokov,    Vladimir, 22.7.72. In: Vladimir Nabokov (1979): Stichi,    Michigan, S. 297.         

[vii]     Zimmer,    Dieter E.(1996): „Tarnung und Täuschung. Die lebenslange Leidenschaft für    Schmetterlinge“. In: Die Zeitschrift der Kultur „du“ 6/1996, S. 67.         

[viii]     Nossik, Boris (1999): Nabokov. Eine Biographie, Berlin, S. 326.         

[ix]     „Manchmal    ist der Drang zum Schreiben geradezu furchterregend, aber da ich es nicht    auf russisch kann, tue ich es überhaupt nicht“, gestand Nabokov im November 1945. In einem frühen englischen Gedicht    (abgedruckt im „Atlantic Monthly“) sprach Nabokov über den Abschied von    der „sanftesten der Sprachen“,     über ihren einzigartigen Reichtum, und klagte darüber, daß er jetzt auf    der Suche nach der Kunst und dem Herzen mit einem groben Steinwerkzeug    herumstochere. Diese zutiefst „persönliche    Tragödie“ wurde in seinen Briefen aus dieser Zeit durchaus häufig    thematisiert. (Nossik, Nabokov, S.    324.) Erst 1946 stellte er fest, er „akklimatisiere“     sich allmählich im Englischen. (Nabokov an Jan Priel, 17. März 1946. In:    Schiff, Véra, S. 188.)

[x]     Nabokov an Wilson,    8. Mai 1944. In: Schiff, Véra, S.    189.

[xi]     Nabokov an Wilson,    Anfang September 1951. In: Schiff, Véra,    S. 218.

[xii]     Boyle, Robert H.: An Absence    of Wood Nymphs. Sports Illustrated, 14. September 1959, S. 5 ff. In: Schiff,     Véra, S. 358.         

[xiii]     Nabokov, V.: A few notes on Crimean Lepidoptera (1920). In: „The    Entomologist“, V. 53, S. 29-33.         

[xiv]     Nabokov, V.: Notes on Lepidoptera of the Pyrenees Occidentales and the    Ariage. (1931). In: „The Entomologist“, V. 64, N. 822-823.         

[xv]     Clarke, Gerald:    Esquire, Juli 1957, S. 69. In: Schiff, Véra,    S. 188.

[xvi]     Nossik, Nabokov,    S. 342.

[xvii]     Interview mit John Downey,    11. November    1997. In: Schiff, Véra, S. 187.         

[xviii]     Véra Nabokov an    Weidenfeld, 9. September 1965. In: Schiff, Véra,    S. 413.         

[xix]     Nabokov, V.: „A    Discovery“. In:    Daniil A. Aleksandrov: „Naturalist Nabokov“ in der Zeitschrift „Voprosy    istorii estestvoznanija i techniki“, 2/1988, S. 119-123.         

[xx]     Vgl: „Ėcho planety“ vom 02.11.2000, S. 45-46.         

[xxi]     Zimmer, Tarnung    und Täuschung. In:     „du“, S. 89.         

[xxii]     Nabokov, Vladimir (2000): Drugie    berega, Sankt-Peterburg, S. 224.     

[xxiii]     Galkovskij, Beskonečnyj    tupik. Siehe www.samisdat.ru/3/311-006.htm.         

[xxiv]     Nabokov, Drugie    berega, S. 224-225. Deutsch in „du“, S. 70.         

[xxv]    In: Tappe, Vladimir Nabokov, S.    31.         

[xxvi]     Zimmer, Tarnung    und Täuschung. In: „du“, S. 71.

[xxvii]     Nabokov an Véra,    24. Januar 1924. In: Schiff, Véra,    S. 69.         

[xxviii]     Nabokov an Véra,    24. Januar 1924. In: Schiff, Véra,    S. 69.    

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